Das Medium des Massenmediums : Ein Vergleich zwischen Obyknovennyj fašizm (1965) von Michail Romm und Bezumnyj Fritz (1994) von Vladimir Sorokin
Der Aufsatz untersucht die Veränderungen in der Rolle der Literatur und der Medien im post-sowjetischen Raum. Die Literatur nach dem Ende des sowjetischen Imperiums hat an Bedeutung verloren, da Massenmedien und visuelle Kulturen, wie Fernsehen und Kino, zunehmend die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen. Der Vergleich zwischen Sorokins filmischer Collage „Bezumnyj Fritz“ und Michail Romms Dokumentarfilm „Obyknovennyj fašizm“ dient als zentrale Methodik des Aufsatzes. Die Autorin analysiert, wie beide Werke mit dem Thema des Totalitarismus umgehen, jedoch aus unterschiedlichen Generationen heraus. Romm, der die Zeit des Faschismus selbst erlebt hat, und Sorokin, der diese Geschichte kulturell vermittelt erfahren hat, zeigen unterschiedliche Wahrnehmungen und Auseinandersetzungen mit der deutsch-russischen Geschichte.
This essay examines the changes in the role of literature and the media in the post-Soviet space. Literature has lost importance since the end of the Soviet Empire, as mass media and visual cultures such as television and cinema increasingly attract the attention of the public. The comparison between Sorokin's film collage ‘Bezumnyj Fritz’ and Mikhail Romm's documentary film ‘Obyknovennyj fašizm’ serves as the central methodology of the essay. The author analyses how both works deal with the theme of totalitarianism, but from different generations. Romm, who experienced the period of fascism himself, and Sorokin, who learned about this history through cultural mediation, show different perceptions and approaches to German-Russian history.
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