Translational and intermedial diversification: Michail Ju. Lermontov’s “Maskarad” (1835) in Czech (1929-2008)

Weitgehend unbeachtet von der philologischen Forschung hat die tschechische Kultur eine weit überdurchschnittliche Empfänglichkeit für eine Reihe russischer Dramatiker gezeigt, darunter M. Ju. Lermontov. Während die englischsprachige Welt noch immer auf eine Übersetzung der kanonischen Fassung von „Maskarad“ (1835) wartet, gibt es bereits drei eigenständige tschechische Übersetzungen dieses Stücks - von František Táborský (1929), František Píšek (1941) und Emanuel Frynta (1951). Die vergleichende Analyse dieser Übersetzungen, von denen zwei inszeniert wurden, wird die Interpretation dieses komplexen Stücks der dramatischen Literatur („ein Interpretationsproblem für immer“, Frynta) voranbringen. Eine Diskussion mehrerer tschechischer Theaterinszenierungen von „Maskarad“ zwischen 1941 und 2008 zeigt den historischen und kulturellen Kontext, aber auch beeindruckende Fälle von Aktualisierung in all diesen Produktionen.

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