Eine unbekannte Dankesrede an Anna Ioannovna aus dem Jahre 1727

Bei den Vorarbeiten zum Verzeichnis der slavischen Handschriften in der Schweiz kam in der Bibliothèque publique et universitaire in Genf eine Handschrift zum Vorschein, deren Adressatin Anna Ivanovna, Zarin von Russland, war. Die Handschrift entpuppte sich allerdings nicht als russisch, sondern vielmehr polnisch geschriebener Text. Die ganze Ausstattung und die sorgfältige Schrift legen den Schluß nahe, daß der Text anschließend an die Deklamation der Adressatin überreicht wurde. Die Handschrift ist also einerseits als kulturgeschichtliches Zeugnis, andererseits als Denkmal des panegyrischen (Schwulst-) Stils der späten Barockrhetorik durchaus von Interesse.

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