"Одну норму за себя, одну - за Павку!" : Литература и литературная критика эпохи соцреализма как инструмент социального контроля

Nikolai Ostrowskis Debütroman "Wie der Stahl gehärtet wurde" war ein bedeutendes Werk im literarischen Kanon des sozialistischen Realismus, mit einer scheinbar klaren Trennung von Feinden und Freunden. In dem vorliegenden Beitrag wird diese Eindeutigkeit in Frage gestellt. Es wird argumentiert, dass der Erfolg und die propagandistische Nutzung des Romans gerade wegen seiner Mehrdeutigkeit möglich waren. Der Text wird im Kontext der andauernden Präsenz des christlichen Opfers sowie der Modifikationen christlicher Bildmuster in der Literatur des sozialistischen Realismus untersucht. Dazu wird Ostrovskys Roman mit den Begründungen für das Opfer Christi verglichen, die im Neuen Testament enthalten sind, wobei dem Christus-Hymnus besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Es wird die Hypothese überprüft, dass ein ähnlicher Aufruf zur Selbsterniedrigung in Ostrovskys Roman zu finden ist und die sowjetische Propaganda dazu beigetragen hat, dass dieser Aufruf durch die Rezeptionsgeschichte dieses Textes zog.

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